Hermann Regner (* 12. Mai 1928 in Marktoberdorf [Ostallgäu]; † 29. Dezember 2008 in Großgmain) war Musikpädagoge und Komponist.
 
Regner kam als promovierter Dirigent und Komponist 1964 ans Mozarteum nach Salzburg und wirkte dort bis 1993 als Professor für Musikerziehung am Orff-Institut.
 
Regner war keiner, der "laut" Musik gemacht hätte, wirkte dafür aber konsequent und nachhaltig. Hiefür sorgte neben der Tätigkeit am Mozarteum auch seine fast zwei Jahrzehnte währende Zusammenarbeit mit Carl Orff, dessen musikpädagogische Impulse wichtige Akzente der Früherziehung und Grundausbildung zur Musik setzten.
 
Weltweit beschäftigte sich Regner in Lehrgängen und Seminaren damit, wie diese Impulse aktualisiert werden könnten, als Herausgeber und Autor vieler Publikationen und Radiosendungen stellte er sich dem herausfordernden Thema der Musikerziehung mit Sachwissen und kreativem Gespür.
 
Nach seiner Emeritierung 1993 kam der Komponist Hermann Regner mehr zur Wirkung. Nicht nur, dass er für den "Schulgebrauch" schrieb und Klavier- und Kammermusik, Solo-, Chor- und Orchestermusik schuf: Er trug Wesentliches zur Literatur der Blechbläser, der symphonischen Blasorchester und Blasmusikkapellen bei. Regners Musik ist für viele spiel- und für alle gut hörbar. In diesem Sinne war er anregender Praktiker, der den Titel seines weit verbreiteten Buches als Lehrer und Musiker auch lebte – "Musik lieben lernen".
 
Hermann Regner lebte mit seiner Frau, der Schriftstellerin Catarina Carsten, in Puch bei Hallein. Sein Enkel Tobias Regner war 2006 Sieger der dritten Staffel der Castingshow Deutschland sucht den Superstar.

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